Agentur für KI-basierte Google Ads Kampagnen
Wir optimieren Ihre Google Ads Kampagnen, damit deren KI-Automatisierung beste Performance liefert.
Technologien wie Performance Max bieten enorme Chancen zur Skalierung, entfalten ihr volles Potenzial jedoch erst durch eine gezielte strategische Führung. Als Agentur für die Optimierung von KI-basierten Google Ads ergänzen wir die Automatisierung mit kuratierten Unternehmensdaten und menschlicher Expertise, um sicherzustellen, dass die Algorithmen auf echte Profitabilität und Ihre individuellen Geschäftsziele hinarbeiten. Durch das proaktive Management von Zielgruppensignalen und Markenschutzmechanismen minimieren wir Streuverluste und sichern die Qualität Ihres Traffics. Setzen Sie auf eine Synergie aus technologischer Reichweite und strategischer Kontrolle, um Ihren Wettbewerbsvorteil nachhaltig zu sichern.
Ihre KI-basierten Google Ads Kampagnen werden durch einen festen Account Manager betreut. Wir sichten Ihre Google Ads Kampagnen täglich und nehmen fortlaufend Anpassungen vor, um Ihre Google Ads Performance-Ziele zu erreichen.
Ihr Google Ads Account Manager informiert Sie regelmäßig über Neuerungen der Google Ads Werbeplattform. Er unterbreitet Vorschläge zum weiteren Vorgehen, die gemeinsam abgestimmt und anschließend umgesetzt werden.
Wir verknüpfen Ihren Google Ads Account mit unserem Kundencenter. Während der Zusammenarbeit bleiben Sie Inhaber Ihres Accounts, behalten alle Berechtigungen, können Aktivitäten und die Performance mitverfolgen.
Ihr persönlicher Account Betreuer analysiert die Performance der Ads Kampagnen und schlägt Änderungen vor. Ihr Feedback ist uns wichtig. Die Entscheidung zur Umsetzung wird gemeinsam getroffen.
Unsere Verträge haben eine Laufzeit von nur einem Monat. Die Kosten richtet sich nach dem Aufwand für die Betreuung. Es ist also egal, wie viel Sie bei Google Ads ausgeben – ausschlaggebend ist die Größe Ihres Accounts.
Wir senden Ihnen regelmäßige Reportings zu allen relevanten Kennzahlen.
Auf dieser Basis finden Telefonate bzw. Gespräche zur Auswertung statt, in denen wir gemeinsam die nächsten Schritte ableiten.
Während traditionelle Suchkampagnen Werbetreibenden durch feste Regeln direkte Kontrolle boten, sind mit der Einführung von Performance Max und Smart Bidding inzwischen komplexe probabilistische Modelle hinzugekommen. Diese modernen Systeme analysieren riesige Datenmengen, um statt auf starre Befehle auf die statistische Wahrscheinlichkeit einer Conversion zu optimieren. In der Praxis führt dieser technologische Wandel jedoch oft zu einer Diskrepanz zwischen den rein mathematischen Zielen des Algorithmus und den tatsächlichen betriebswirtschaftlichen Realitäten wie Marge oder Lagerbestand.
Die folgende Übersicht stellt den Paradigmenwechsel von klassischen Google Ads Kampagnen zu KI-gestützten Kampagnen dar:
Die folgende Übersicht stellt die KI-gestützten Kampagnen den klassischen Google Ads Kampagnen gegenüber:
| Klassische Search/Shopping Kampagnen | KI-basierte Kampagnen | |
|---|---|---|
| Steuerung | Manuelle Keywords, Gebote, Placements | Zielvorgaben (CPA/ROAS), Creative Assets, Signale |
| Keywords-Strategie | Wenige allgemeine Keywords | Short- & Midtail-Keywords nach Suchintention aufgeteilt, um Nutzer gezielter anzusprechen. |
| Transparenz | Hoch (Suchbegriffe, Platzierungen einsehbar) | Niedrig (Aggregierte Daten, „Black Box“) |
| Inventar | Kanalspezifisch (nur Suche oder nur Display) | Kanalübergreifend (Suche, YT, Display, Gmail, Maps) |
| Optimierungshebel | Gebotsanpassungen, Keyword-Ausschluss | Asset-Optimierung, Zielgruppen-Signale, Feed-Management |
| Risiko | Begrenzte Skalierung | Budget-Ineffizienz, Brand-Cannibalization |
Nachfolgend zeigen wir anhand einiger konkreter Szenarien, weshalb KI-basierte Kampagnen nicht ohne aktives Management laufen sollten und wo Finnwaa als spezialisierte Agentur für KI-basierte Google Ads Kampagnen in der Betreuung ansetzt:
Daten-Hunger: Ein strukturelles Problem von KI-Modellen wie Smart Bidding ist ihr hoher Datenbedarf, wobei Google oft ein Minimum von 15-30 Conversions pro Monat fordert, Experten für eine stabile Performance jedoch meist deutlich höhere Werte empfehlen. Dies benachteiligt insbesondere kleinere Unternehmen und Nischenanbieter, da der Algorithmus ohne diese kritische Datenmasse in eine ineffiziente und teure „Cold Start“-Phase gerät. Statt präziser Vorhersagen muss die KI zunächst relevante Nutzer erraten, was zu Beginn oft erhebliche Streuverluste und Budgetverschwendung verursacht. Um diese Kapitalverbrennung zu verhindern, ist daher die Führung durch erfahrene Strategen notwendig, die den Lernprozess durch gezielte Signale aktiv verkürzen.
Ausweg: Die Lernphase der KI wird verkürzt durch gezielte Signale wie Mikro-Conversions, um den Algorithmus schneller trainieren. Durch diese taktische Führung oder die Wahl alternativer Strategien wird ein ineffizienter Budgeteinsatz vermieden, sodass die Kampagnen auch ohne hohe Anfangsvolumina zügig performen.
Eine ungesteuerte Performance Max-Nutzung birgt das Risiko der Brand-Traffic-Kannibalisierung, da der Algorithmus zur schnellen Zielerreichung bevorzugt auf bereits kaufbereite Nutzer zugreift. Dies verursacht ökonomische Ineffizienzen, da Budget für Traffic aufgewendet wird, der organisch oder über klassische Suchkampagnen kostengünstiger verfügbar wäre, ohne dabei einen echten inkrementellen Zuwachs (Incremental Uplift) zu generieren. Während der ROAS oberflächlich positiv erscheint, findet oft lediglich eine Verschiebung der Attribution statt, anstatt tatsächliche neue Kundenpotenziale zu heben.
Ausweg: Die Implementierung von Brand Exclusion Lists ist daher essenziell, um den Algorithmus gezielt auf das Prospecting und die effiziente Erschließung neuer Zielgruppen auszurichten. Die Schaltung auf den Brand kann hingegen in separaten, explizit auf den Brand zugeschnittenen Kampagnen erfolgen.
Das Google-Display- und Partner-Netzwerk beinhaltet neben hochwertigen Webseiten auch viel minderwertiges Inventar, das anfällig für versehentliche Klicks oder Betrug ist. Automatisierte Gebotsstrategien neigen dazu, Werbebudgets auf diese günstigen Plätze zu lenken, um das Volumen zu maximieren, ignorieren dabei jedoch oft die mangelnde Qualität des Traffics. Dies führt dazu, dass die KI zwar positive Zahlen auf dem Papier liefert, das Budget jedoch ohne echten Geschäftswert platziert.
Ausweg: Eine kontinuierliche menschliche Überwachung und das aktive Ausschließen schlechter Platzierungen sind unerlässlich, um die Kampagnenqualität zu sichern.
Die Fehlausrichtung von Anreizen: Es besteht ein struktureller Interessenkonflikt zwischen der Umsatzmaximierung der Plattform Google und Ihren Profitzielen als Werbetreibender. Googles KI-basierte Empfehlungen zielen primär auf die volle Auslastung des Werbeinventars ab, was häufig zu höheren Ausgaben ohne proportionale Performance-Steigerung führt. Ein unreflektiertes Übernehmen dieser automatisierten Vorschläge kann daher die Effizienz Ihrer Kampagnen gefährden, statt sie zu verbessern.
Ausweg: Unsere Experten bewerten diese Empfehlungen kritisch und implementieren ausschließlich Maßnahmen, die nachweislich auf Ihren tatsächlichen Geschäftserfolg einzahlen.
Um die ideale Beziehung zwischen Mensch und KI im Google Ads Management zu beschreiben, eignet sich die Metapher der Luftfahrt: Die KI ist der Autopilot, der Mensch ist der Pilot.
Der Autopilot (KI) ist unschlagbar darin, das Flugzeug bei klarem Wetter auf Kurs zu halten, Tausende von Parametern gleichzeitig zu überwachen und Mikro-Korrekturen vorzunehmen, die für einen Menschen zu komplex oder ermüdend wären. Er regelt die Gebote für jede einzelne Auktion in Echtzeit – eine Aufgabe, die manuell unmöglich ist.
Doch der Autopilot kann nicht strategisch denken. Er weiß nicht, warum er fliegt, er kann nicht auf unvorhergesehene Ereignisse mit entsprechendem Urteilsvermögen reagieren. Er würde stur in einen Sturm fliegen, wenn seine Daten ihm sagen, dass dies der effizienteste Weg ist.

Andreas Hörcher